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Interview mit Jorgè Munari, dem Chefcoach der ESA Grimma Volleys

Du startest in deine dritte Amtszeit als Chefcoach der Grimmaer Volleyballerinnen. Was ist anders als in den vorangegangen zwei Trainerzeiten beim VV Grimma?

Munari: Ich habe einen Verein aufgefunden, der seine Struktur verbessert hat. Dank der Arbeit von Vizepräsidentin Stefanie Diestel, dem Manager Christian Beutler und den restlichen Mitgliedern des Vereins/Vorstandes. Die Zusammenarbeit mit unserem Hauptsponsor ESA Grimma ist sehr wichtig, wie auch die Vereinbarung der Namenspartnerschaft, das ist immer ein großer wichtiger Schritt für eine stabile Zukunft.

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Das Team besteht aus einer interessanten Mischung erfahrener Spielerinnen und aber auch vieler sehr guter "junger wilder Mädels", die in die Starting Six drängen und spielen möchten. Was kannst Du zum diesjährigen Kader sagen?

Munari: Es sind Spielerinnen mit Erfahrung und junge Spielerinnen mit viel Potenzial, welches entwickelt werden muss. Ich bin sehr zufrieden, sie trainieren gut und außerdem hören sie gut zu und sind sehr lernwillig.

Grimma ist seit vielen Jahren ein konstanter Bestandteil der zweiten Damen-Bundesliga, hat dieses Jahr hohe Ambitionen, will viel erreichen. Wie siehst Du die Chancen für die ESA Grimma Volleys und welches Team siehst Du im Favoritenkreis der 2. BL-Süd?

Munari: Mein Ziel ist es immer, so weit oben wie möglich in der Tabelle anzukommen. Ich möchte immer gewinnen, ich trainiere und arbeite um zu gewinnen. Es ist sehr schwer, eine Position für uns vorherzusagen, aber wie gesagt ich möchte oben mitspielen. Immer wenn eine neue Saison beginnt, träume ich vom Meistertitel. Favoriten denke ich sind wie letztes Jahr Dingolfing (Meister) und Wiesbaden II (Vizemeister). Und dann gibt es immer 2-3 andere Mannschaften, die oben mitspielen könnten.

Jorge, du bist viel in der Welt rumgekommen, hast vieles erlebt und unter verschiedenen Voraussetzungen als Trainer gearbeitet. Was ist das Besondere am VV Grimma und deinem Trainerjob in Grimma?

Munari: Ich habe mich immer in Grimma wohl gefühlt, habe viele gute Erinnerungen an jede Mannschaft, die ich hier trainiert habe. Ich kenne auch die Leute, mit denen ich zusammenarbeite, sehr gut. Das Umfeld ist ideal und passt sehr gut zusammen. Anderseits ist es auch eine familiäre Entscheidung. Meine Familie und ich leben seit sechs Jahren in Grimma und haben uns hier eingelebt und sind glücklich.

Was macht ein Jorge Munari, wenn er nicht am Rande des Volleyballfelds steht und coacht?

Munari: Wie viele schon wissen bin ich nicht nur Trainer, sondern auch Sportlehrer am Evangelischen Schulzentrum Muldental in Großbardau. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie, in dem wir Ausflüge tätigen. Und wenn nicht, bin ich ein großer Fan von meinen Kindern in deren Sportvereinen.

In Grimma bist Du sehr beliebt, wurdest zur Saisoneröffnung und in den Medien wohlwollend begrüßt und gefeiert. Was möchtest du deinen und den Grimmaer Fans zu Beginn der neuen Saison sagen?

Munari: Wie ich schon in vergangenen Spielzeiten gesagt habe, sind unsere Fans die Nummer 8! (6 Spielerinnen + 1 Libera) Für mich sind die Fans super wichtig, weil sie immer da sind und uns anfeuern, egal ob unten oder oben im Punktestand. Das ist für jede Mannschaft, als hätten sie einen Spieler mehr auf dem Feld. Wie sie alle wissen, werde ich immer mein Bestes für die Mannschaft geben und werde um jeden Sieg kämpfen.

Vielen Dank für das Interview und toi, toi, toi für die neue Saison mit den ESA Grimma Volleys!

Text: Jens Beulich

Foto: Memofotografie

[Eintrag vom 21.09.2022]


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