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LVZ: VVG gewinnt im Bezirksderby nur Satz 3

100 Engelsdorfer Fans feiern mit ihrem Lok-Team den Sieg in Grimmas Halle

Für Grimmas Volleyball-Damen war es am Sonntag nur ein schwacher Trost, dass sie in der Saisongesamtabrechnung vor Lok Engelsdorf ins Ziel kommen werden. Der Stachel saß tief, als die 1:3-Heimniederlage vor Saisonrekordkulisse von 550 Zuschauern feststand, wobei über die Hälfte der Westtribüne in Engelsdorfer Handwar. Ob die Rand-Leipzigerinnen in der kommenden Saison erneut auf den VVG treffen, hängt davon ab, ob sie den Klassenerhalt der 2. Bundesliga schaffen.

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Grimmas Manager Frank Geißler sprach nach dem Spiel klare Worte: "Das bessere Team hat gewonnen." Angesichts von nur vier Siegen das zweitschlechteste Heimteam (auswärts sieben), käme es einem kleinen Wunder gleich, wenn der VVG die Saison auf Platz fünf oder sechs beenden würde. Geißler bedauerte, dass ein versöhnlicher Ausklang zu Hause verfehlt wurde.

Im ersten Abschnitt baute der VVG zu wenig Druck im Aufschlag auf. Dadurch gelang es Lok relativ gut, die Bälle anzunehmen und ihre Angriffe, vor allem durch die Mitte, durchzuziehen. Da zudem Anika Boin auf Seiten der Gastgeberinnen noch Ladehemmung hatte, legte Lok beim 11:11-Gleichstand einen Schippe drauf, erhöhte kontinuierlich den Vorsprung zum 25:18-Satzsieg und zur 1:0-Satzführung. 

Im zweiten Durchgang setze sich Engelsdorf sofort ab, führte 10:6, dann 18:12. Als der VVG auf 16:19 und 17:20 ran war, setzte Engelsdorf zum Endspurt an, sicherte sich mit 25:18 auch Spielabschnitt zwei. 

Vieles deutete im Set drei beim 14:10 der Gäste auf ein schnelles 3:0 hin. Doch die VVG-Spielerinnen stemmten sich mit allen Mitteln gegen die drohende Niederlage. Sie waren bis auf 15:16, 16:17, 17:18, 18:19 ran, ehe sie den Gleichstand markierten und auf 24:21 davonzogen. Zwei Matchbälle blieben ungenutzt, bevor "Stöcki" das 25:23 zur Chefsache machte. 

"Legt bitte über Durchgang vier den Mantel des Schweigens", flehte eine VVG-Spielerin die Medienberichterstatter an. Fürwahr: Denn das VVG-Flaggschiff sank in Windeseile (17:25) - die Engelsdorfer Fans feierten ihre Heldinnen. 

"Von Grimma hatte ich mir wesentlich mehr erwartet, um ehrlich zu sein, war ich von der Leistung meiner ehemaligen Mitspielerinnen enttäuscht", sagte Engelsdorfs Außenangreiferin Sandra Peter nach Spielschluss. VVG-Kapitänin Kristin Stöckmann übte Selbstkritik: "Abgesehen von Satz drei bekamen wir keinen Zugriff auf unseren Gegner, uns fehlte heute die Lockerheit." Der total enttäuschte VVG-Coach Darko Despotovic meinte: "In vielen Situationen agierten wir zu harmlos."

Wilko Finke (www.lvz-online.de, 31.3.2015)

Foto (sbf): Volle Muldentalhalle: 550 Zuschauer wurden Zeuge der 1:3-Niederlage des VV Grimma gegen die Gäste von Lok Engelsdorf (rot). 

[Eintrag vom 31.03.2015]


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