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Engelsdorf: Souveräner Derbysieg

Engelsdorf gewinnt 3:1 in Grimma

Minutenlang feierten die Fans ihre Mannschaft nach dem Abpfiff. „Auswärtssieg!“ hallte es durch die Grimmaer Muldentalhalle, während die Spielerinnen die La-Ola-Welle in den Gästeblock schwappen ließen. Nach 98 packenden Spielminuten entschieden die Zweitliga-Volleyballerinnen des SV Lok Engelsdorf am Sonntag das Derby beim VV Grimma mit 3:1 für sich. Damit revanchierte sich das Team von Trainer Ronny Lederer nicht nur für die knappe Tiebreak-Niederlage im Hinspiel, sondern ging auch einen entscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt.

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Von Anfang an dominierten die Engelsdorferinnen die Partie und hätten den Sack bereits im dritten Satz zumachen können. Mit guten Aufschlägen und platzierten Angriffen zwangen sie die Gastgeber zu vielen eigenen Fehlern. Nach zwei souveränen Satzgewinnen (jeweils 25:18) marschierten sie auch im dritten Satz mit 6:1 vorneweg. Beim Stand von 20:19 gelang es Grimma jedoch, erstmals die Führung zu übernehmen und den knappen Vorsprung bis zum Satzende zu verteidigen (25:23).

Die mit 550 Zuschauern prall gefüllte Halle glich da längst einem Hexenkessel. Die rund 150 aus Engelsdorf mitgereisten Fans gaben den Ton an. Hochmotiviert, sich den Sieg nicht mehr nehmen zu lassen, startete ihre Mannschaft in den vierten Durchgang und zeigte eine der bis dahin besten Saisonleistungen. Beim Stand von 19:9 forderten die Fans lautstark das „Sixpack“ von ihrem Team. Der Lok-Sechser um Kapitänin und MVP Denise Schmidt ließ auf der Zielgerade jedoch vier Matchbälle liegen, bevor sich die Spielerinnen jubelnd in die Armen fielen. Emily Langguth versenkte den letzten Angriff zum 25:17.

„Es ist nicht einfach für eine Mannschaft zu Hause zu spielen und so zu verlieren. Vor dieser Kulisse fühlte es sich an wie ein Auswärtsspiel. Der Sieg ist verdient. Unsere Annahme war nicht stabil genug, um in unser Spiel zu finden. Vielleicht ist es ganz gut, dass die Saison bald zu Ende ist“, resümierte Grimma-Coach Darko Despotovic.

Ronny Lederer, der auf dem Parkett einen kleinen Jubeltanz vollführte, war hochzufrieden. „Riesenapplaus an alle Fans. Für uns war der Sieg heute sehr wichtig. Wir müssen auch das nächste Spiel gewinnen und hoffen, dass Bad Soden verliert. Dann bleiben wir in der Liga – alleine nur wegen diesem Derby“, sagte der Lok-Coach.

Nur noch ein Punkt trennt Engelsdorf vom zehnten Platz, der die Klasse sichern würde. Das soll am Samstag, den 11. April, 19.30 Uhr, vor heimischer Kulisse gelingen: Dann kommt der Tabellensechste, das SWE Volley Team aus Erfurt, zum letzten Spiel der Saison nach Leipzig.

www.volleyball.lok-engelsdorf.de, 30.3.2015

Foto: SV Lok Engelsdorf

[Eintrag vom 30.03.2015]


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