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Zweite auswärts mit starker Leistung

PSV Leipzig – VV Grimma II 0:3 (19, 21,13)

In keiner anderen Halle der Bezirksliga im Leipziger Raum fühlt man sich so sicher und geborgen wie in der Halle der Bereitschaftspolizei in Leipzig. Selbige war am Samstag Austragungsort des ersten Auswärtsspieles der Rückrunde für die zweite Vertretung der Grimmaer Volleyballdamen.

Diese waren mit neun Spielrinnen zwar nicht vollbesetzt, Verpflichtungen und Krankheit hielten Linda Pörschmann sowie Nicole Pocher fern, wohl aber mit dem nötigen Respekt für den Gegner angereist. „Wir haben letzte Woche im Pokal knapp verloren, weil wir viel probiert haben, weil wir das Gesicht der Mannschaft häufig änderten und weil Niederlagen auch mal nachdenklich machen“. Diese Worte wählte Trainer Karsten Ceschia als Einstimmung auf die eigene Partie. Zuvor hatte man einen stark agierenden Tabellennachbarn aus Markkleeberg beim sicheren Sieg gegen die Polizeidamen beobachten können. Nun galt es, in der sichersten Aufstellung gleich den Hausherrinnen die Stabi-gestählten Körper entgegenzurecken und mit den Tugenden Erfahrung, Mannschaftsgeist und jugendlichem Leichtmut zu überzeugen. Letzteres gelang eindrucksvoll Sophia Wünsche, die über die Mitte lautstark Bälle fordernd ein ums andere Mal punktete. Möglich macht dies natürlich eine sichere Bank in der Annahme. Diese war im ersten Satz nahezu perfekt. Selten musste der Trainer dahingehend korrigieren. Meist waren es eher die taktischen Stellungen oder die Blockarbeit, die Anlass zur Kritik boten und den Pleißepolizistinnen Punkte garantierten. Dennoch liefen diese immer hinterdrein und wurden über 10:8, 18:13, 23:18 schließlich 25:19 sicher in die erste Satzpause verabschiedet. Die wirklich zahlreichen Grimmaer Fans, lautstarke Familien und Freunde, sahen im zweiten Durchgang ein angriffslustigeres Leipziger Team. Insbesondere der größere Aufschlagdruck setzte die Annahme um Libera Vivien Grewling gehörig unter Zugzwang. „Hier muss die Mannschaft auch mal durch. Muss die Erfahrungen der Rückstände im Pokal nutzen und gemeinsam den Kopf hoch halten“ argumentiert Trainer Ceschia. Schließlich nahm er in drei Sätzen weder eine Auszeit noch einen Wechsel vor. Auch nicht, als aus einem 12:9 Vorsprung ein 14:16 Rückstand geworden war. Vertrauen ins Team und die Tugenden. Die Mischung eben. Und es ging auf. 22:16 und schließlich 25:21 wurde dieser von beiden Teams als recht zäh beschriebene Satz glücklich eingefahren. Der letzte Satz, um das Ergebnis vorweg zu nehmen, brachte die Entscheidung. Hier lief es rund im Grimmaer Angriff. Das diese Woche frisch ein Jahr erfahrener gewordene Geburtstagskind Kristin Stöckmann spielte an der Seite von Mandy Grimmer ein fast fehlerloses Spiel. Beide leisteten sich nur ein zwei kleine Faselfehler und Kapitän Claudia Göbel zeigte sich in einer erstaunlichen Durchschlagskraft im Außenangriff, ja wirkte fast wie angesteckt vom Punktefieber. Leipzig trotzte zwar ein wenig in der wie immer überragend starken Feldabwehr, konnte aber die eigenen Chancen dann nicht nutzen. 12:8, 16:10 und nach 19:12 schließlich 25:13 ging der Sieg verdient nach Grimma.

Der Sieg der Verfolger im Titelrennen lässt den Vorsprung zu Markkleeberg (4 Punkte) und Leipzig II (5 Punkte) gleich bleiben, so dass auch für die nächsten Runden die Spannung bleibt. Und Runden gibt es die nächsten Wochen einige, bis zum 8. Februar volles Programm. Kommenden Samstag Sachsenpokal Halbfinale 14 Uhr in Grimma/West und die Woche später Heimspieltag ebendort. Das Team mitsamt den aufopferungsvollen, lautstarken Auswechselspielerinnen sowie der Trainer hoffen auf viele Fans.

Grimma mit: C. Göbel, A. Fuchs, K. Stöckmann, M. Grimmer, S. und L. Wünsche, K. Kuriata-Stein, I. Hahn und V. Grewling

Karsten Ceschia

[Eintrag vom 21.01.2014]


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