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Stadt Grimma

VVG zieht erneut den Kopf noch aus der Schlinge

Unsere 1. Damen hat in Vilsbiburg das nächste Herzschlagfinale für sich entschieden. Die spielerische Qualität von Sonthofen konnte zwar nicht erreicht werden, doch im Meisterschaftskampf zählen letztendlich Ergebnisse, zumal Erfurt heute in Lohhof mit 0:3 unterlag.

Die 6 mitgereisten Fans sehen in Satz 1 zunächst einen ständigen Aufschlagwechsel und die ersten VVG-Akzente setzen Anika Boin per Angriff über außen und Nora Ebert über die Mitte. Denise Schmidt gelingt es den Block anzuschlagen, nachdem der Spielzug über Maria und Julia Eckelmann aufgebaut worden war. Ein Angriff Kirsten Finkes schlägt kurz vor der hinteren Linie auf und es geht beim 8:5 in die 1. TA. Begünstigt war diese Führung allerdings auch durch die zahlreichen Ausbälle Vilsbiburgs, die sich über den gesamten Satz fortsetzen sollten. Kirsten verwandelt zur Satzmitte einen Dankeball, Anika lässt am Netz ihre Größe ausspielen und nach einem durch Maria und Julia aufgebauten Spielzug überwindet Nora abermals den Block. Anika erhöht per Schmetterschlag über außen und setzt die Annahme der Gastgeber per Aufschlag unter Druck. Doch die Feldabwehr der Raben arbeitet erfolgreich, denn Carolin Wagners gute Angriffsversuche werden pariert. Letztendlich ist Caro aber mit einem Aufschlag erfolgreich, nachdem Anika die Feldabwehr abgeballert hatte. Durch einige Abstimmungsprobleme auf VVG-Seite kommt der Gegner näher und setzt uns unter Druck - u.a. per Netzroller mit Ass und durch einen rassigen Angriffspunkt durch Camila Lanner Mapeli. Die kleinen Raben können auch einen langen Ballwechsel entscheiden und liegen 20:19 vorn, bevor durch Blockanschlag (Anika), Aufschlagpunkt (Kirsten) und erfolgreicher Abwehraktion mit Netzroller (Caro) der Sack standesgemäß zugebunden werden kann – 25:20 für den VVG.

Zu Beginn des 2. Sets schlägt Nora Ebert den Block über außen an und durch zwei Doppelblöcke hintereinander (Nora/Anika) liegt der VVG vorn. Anika Boin punktet über außen nach Überkopfzuspiel Julia Eckelmann und ihr gelingen weitere erfolgreiche Schmetterschläge – davonziehen kann der VVG allerdings nicht, da er auch Punkte verschenkt. Zwischen den beiden technischen Auszeiten laufen die Grimmaerinnen immer einem Rückstand hinterher, Caro Wagner über außen und aus dem Hinterfeld sowie Kirsten Finke durch Blocküberwindung sorgen zumindest dafür, dass dieser nicht unaufholbar wird. Durch Vilsbiburger Fehler in Form von Ausbällen ist der VVG beim 17:17 wieder dran. Es ist leider wenig Spielfluss zu sehen und erst zum Ende hin sind Nora und Kirsten per Doppelblock erfolgreich. Nach einem erfolgreichen Aufschlag der Niederbayerinnen haben diese Satzball und Jorge Munari / Ronny Lederer greifen in Form einer Auszeit ein. Unser Team beantwortet dies mit einem Schnellangriff über Denise, Julia und Nora. Zudem können Nora und Caro zweimal in Folge doppelt blocken und Anika Boin macht mit einem Lupfer den zweiten Satzsieg perfekt – 27:25.

Damit war dem Gastgeber jedoch nicht der Zahn gezogen, sondern er führt schnell mit 3:0 und baut dies mit einem harten Schmetterschlag, einem Aufschlagass und zwei prima Doppelblöcken auf 12:4 aus. Lediglich Denise per Block und Caro per Heber sorgen dafür, dass es nicht noch dicker kam. Kristin Schröder erhält nun ihre Einsatzchance für Caro Wagner, sie fügt sich mit guten Aufschlägen und einer prima Annahme ein, während Kirsten den Block überwindet. Vilsbiburg setzt uns jedoch weiter unter Druck und unsere Annahme wackelt. Besserung in Sicht wird erst durch einen Angriff Kirsten Finkes, den die Abwehr nicht kontrollieren kann. Nun schlägt die Stunde unseres Kapitäns Kristin Stöckmann, die in Satz 3 für Anika Boin gekommen war - sie zwingt mit ihren Angriffen den Gegner zum Fehler. Die Aufschlagserie von Nora Ebert u.a. mit einem auf die Linie gesetzten Ass lässt die 6 Fans hoffen. Denise Schmidt kann den Block anschlagen und später mit Stöcki doppelt blocken, zudem gelingt Denise ein Danke-Heber. Doch der Rückstand war zu groß und nach dem 18:25 geht es in die 4. Runde.

Dort blockt Vilsbiburg alles weg und die Angriffsbemühungen unserer Mädels bleiben fruchtlos. Sie fangen sich etwas (Doppelblock Nora/Stöcki, Dankeball, Aufschlagpunkt mit Annahmefehler und Ass Nora Ebert) und der VVG ist wieder dran (8:8). Maria und Julia Eckelmann halten uns mit hohem Einsatz im Spiel, Denise Schmidt schießt die Abwehr der Gastgeber ab, sie setzt ein Ass, nimmt hervorragend an, wodurch Julia Eckelmann per Überkopfzuspiel Nora Ebert einsetzen kann, die sich mit einem Heber bedankt. Durch Doppelblock (Nora/Stöcki), Angriffe aus der Drehung (Nora) und über außen (Stöcki) biegt der VVG nun auf die Zielgerade ein. Doch auch den Roten Raben gelingen Entlastungsangriffe und sie können die langen Ballwechsel zumeist für sich entscheiden. Beim 20:20 ruft Jorge endlich zur Auszeit. Dies bewirkt, dass der Angriff Caro Wagners von Block berührt wird, doch Vilsbiburg zeigte den höheren Angriffsdruck und erzwingt letztendlich den Tiebreak – 23:25.

Im spielentscheidenden Set gab es dann ein Auf und Ab in Sachen Punktestand. Caro Wagner war wieder im Spiel und setzt zwei Hammerschläge in alter Manier. Es steht wie gewünscht 4:1, doch wenig später 4:6 gegen uns, denn die Gastgeber haben sich durch Angriff und Block wieder ins Spiel gebracht. Nora Ebert ist nach guter Annahme Denise Schmidts über die Mitte erfolgreich und Caros Schmetterschlag lenkt der Block ins Aus. Beim 8:7 aus VVG-Sicht werden die Seiten getauscht und durch Doppelblock (Caro/Denise) wird nun offensichtlich der Endspurt eingeleitet. Durch eine Aufschlagserie unseres Kapitäns (mit Ass auf die Hinterlinie), zwei weitere erfolgreiche Schmetterschläge (Caro) und Vilsbiburger Fehler liegt der VVG 13:8 vorn und es sollte/konnte/durfte eigentlich nichts mehr schief gehen. Die Gastgeber pirschen sich jedoch zum Entsetzen der 6 Fans Punkt für Punkt heran und haben beim 14:13 aus eigener Sicht Matchball. Ob sich das Sonthofen-Syndrom wiederholen kann? Nora Ebert kann zweimal den Gegner verladen (15:15, 16:15), den letzten Ball vertändeln die Raben selbst und es geht zum VVG-Siegertanz.

Vilsbiburgs Trainer Dirk Groß bedauerte, dass sein Team trotz guter Leistung und hohen Einsatzes wieder einmal nicht gewonnen habe. Jorge Munari sah ein spannendes Spiel und war froh, dass es von seinen Schützlingen siegreich gestaltet werden konnte. Zu den besten Spielerinnen wurden Sarah Breinbauer und Denise Schmidt auserkoren, die in allen Elementen Akzente setzen konnte.

„Grad noch mal Glück g`habt“ lautet ein Titel des niederbayrischen Liedermachers Fredl Fesl – denn am nächsten Samstag gegen Bad Soden wird eine Steigerung notwendig sein. Doch die trauen wir unseren Mädels nach den bisherigen guten und sehr guten Saisoneistungen auch zu!!!
           
       

[Eintrag durch mgindler am 25.03.2012]


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