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Tabelle 2. BL Damen Süd
# Mannschaft Pkt.
1 VV Grimma 43
2 VCO Dresden 35
3 RR Vilsbiburg II 35
4 Neuwied 34
5 SV Lohhof 28
6 TV Dingolfing 27
7 Wiesbaden II 26
8 Sonthofen 26
9 TV Holz 20
10 AMTV Stuttgart II 17
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Stadt Grimma

VVG muss für Platz 1 mächtig schuften

Der VVG hat sich in einem gutklassigen Match mit Höhen und Tiefen die Spitzenreiterposition zurückerobert. Vor 460 Zuschauern war volle Power erforderlich, um die Gäste vom Neckar in die Knie zu zwingen.

Newsitem

Erstmals seit fast 2 Monaten stand Mannschaftskapitän Kristin Stöckmann nach langwieriger Krankheit wieder im Aufgebot und konnte sich zumindest über einen Kurzeinsatz freuen. In Satz 1 geraten Stöckis Mannschaftskameradinnen zunächst in Rückstand, können jedoch durch Angriff über außen, Dankeball und Angriff über die Mitte – jeweils vorgetragen von Nora Ebert – in Führung gehen. Die nächsten Akzente setzen Denise Schmidt und Kirsten Finke per Doppelblock, Anika Boin per Schmetterschlag, Kirsten mit einem Heber, eine Superabwehr Maria Eckelmanns und einen Angriff über außen nach Überkopfzuspiel Julia Eckelmanns. Nach der 1.TA (8:7) überzeugen die Gäste aus Schwaben durch Aufschlagdruck und rassige Abwehr - auch die langen Ballwechsel gehen an die Stuttgarterinnen. Beim 8:12 ist dies auch Trainer Jorge Munari zuviel des Guten und er wird seinen Schützlingen wohl erzählt haben, das es heute mit 90% der Leistung nicht getan ist. Die Aufholjagd wird durch Denise Schmidt per Angriff über außen eingeleitet und von Nora Ebert per Dankeball fortgesetzt. Kirsten Finkes Angriff kann die Stuttgarter Feldabwehr nur noch an die Decke befördern und sie kann auch den nächsten Angriff Kirstens nicht parieren. Mit der Aufschlagserie Sandra Peters wird wieder die Führung erkämpft, Nora Ebert trifft per Heber in ein großes Loch, Anika Boins Angriffsschlag landet im langen Eck und gegen Kirstens Hammerschlag ist kein Kraut gewachsen. Alles läuft wie gewünscht, könnte man denken, doch ein Stuttgarter Ass lässt die Gäste wieder ausgleichen. Wieder geht der VVG in Führung (Angriff Anika Boin sowie die vielleicht schönste Aktion des gesamten Spiels, als Julia Eckelmann zur zweiten Ballberührung unter dem Netz hindurchkriechen muss). Wieder wird diese Führung zunichte gemacht, denn der VVG wirkt in dieser Phase schlecht koordiniert. Auch die 2. Auszeit Jorge Munaris, die Klasse Rettungstat Sandra Peters und der Kurzeinsatz Stöckis können nicht verhindern, dass an der Anzeigetafel 23:25 steht.

Die richtige Antwort erteilen in Satz 2 Anika Boin (Schmetterschlag der Marke unhaltbar) sowie Nora und Kirsten per Doppelblock. Stuttgart ist indes munter geworden und greift durch den Grimmaer Block hindurch erfolgreich an, während auf Grimmaer Seite Nora Ebert aus der für sie üblichen Höhe verwandelt und Anika die Abwehrlücke gut erkennt. Der 7:2-Vorsprung beginnt wieder zu schmelzen, doch die Angriffe Denises und Kirstens halten uns weiter in Front. Als Stuttgart erneut ein Ass gelingt, bekommen die Gäste wieder Oberwasser (9:11 Auszeit VVG), doch Sandra Peter glänzt mit einem Heber, kann den Block anschlagen und zwingt die Gäste zum Fehler. Der VVG hat auch Glück, da Aufschläge und Angriffe der Gäste einige Male im Aus landen - doch er zeigt auch Klasse, z.B. in Form zweier Doppelblöcke Anika/Nora sowie eines Kirstenschen und eines Noraischen Angriffpunkts. Auch im Abwehrbereich sind Klasse Aktionen zu sehen (z.B. Maria, Denise, Kirsten) und die erfolgreich ausgeführten Angriffe wären ohne das ideenreiche Zuspiel (kurz, lang, Überkopf) von Regisseurin Julia Eckelmann nicht möglich gewesen. Mit 25:17 geht Satz 2 in dieser Höhe verdient an blau-weiß.

Die zehnminütige Satzpause wurde für eine Scheckübergabe unseres Premiumsponsors MITGAS genutzt. Aus dem Verkauf der VVG-Kalender waren fast 1.000 Euro in die Kasse gespült worden und dies wurde zur Förderung der Nachwuchsarbeit des VVG auf den genannten vierstelligen Betrag aufgerundet. Eine entsprechende Pressemitteilung ist auf dieser Internetseite unter der Rubrik „Presse“ zu sehen.

Nach geringem Rückstand zu Beginn des dritten Satzes kann der VVG durch Doppelblock (Denise, Julia), aber auch durch Fehler des Gegners wieder in Führung gehen, während die Stuttgarter Feldabwehr bei Anika Boins und Kirsten Finkes Schmetterschlag (dem eine Klasseabwehr Maria Eckelmanns vorausging) alt aussieht. Bald liegen die Gäste durch Grimmaische Fehler wieder vorn. Julia Eckelmann kann die Gäste täuschen und blockt gemeinsam mit Nora Ebert und bei der folgenden Aktion ist der Doppelblock mit Nora und Sandra erfolgreich. Anika Boins Angriff wird vom Block ins Aus gelenkt und Nora Ebert taucht nach Überkopfzuspiel Julia Eckelmanns aus dem berühmten Nichts auf und verwandelt. Stuttgart kommt wieder näher, denn mit 99% VVG-Power ist heute kein Blumentopf zu gewinnen. Anika Boin verwandelt knallhart aus der Drehung. Nun erhält Kristin Schröder ihre Einsatzchance, die sich sofort einfügt und dabei hilft, den Satz mit Bravour abzuschließen. Die Bigpoints gelingen dabei Kirsten, Sandra und Denise – beim 25:19 geht es letztmalig zum Seitenwechsel.

In Satz 4 beweisen sich zunächst Nora und Anika im Doppelblock und Anika per generalstabsmäßigem Feldabwehrabschuss, Kirsten lässt ihre Größe ausspielen, Julia verlädt den Gegner und freut sich schelmisch, Kirsten greift über außen und Denise über die Mitte an, Sandras Angriff landet direkt auf der Linie. Auch im Aufschlag wird weiter Druck erzeugt (Ass Denise), während Nora per Lupfer für Furore sorgt. Doch auch den Gästen gelingen einige sehenswerte Aktionen (Blockarbeit, harte Angriffe). Dem 15:11 geht ein schneller Spielzug über Denise, Julia und Nora voraus, Anika überzeugt durch Angriff und Aufschlag, Kirsten kann nach rassiger Annahme Marias den Block anschlagen und Julia die zweite Ballberührung aus der Drehung abschließen. Schon in den Sätzen 2 und 3 hatte der VVG den Satzball durch einen Stuttgarter Netzaufschlag herausgeholt und auch in Satz 4 war dies der Fall – 24:12. Doch ihn zu verwandeln, will und will einfach nicht gelingen. Jorge Munari ruft nochmals zur Raison – jeder kennt ja den Spruch mit den Pferden, Apotheken und Rezepten sowie der Verdauungsstörung. Stuttgart kann sieben Matchbälle abwehren und Denise Schmidt steht schlussendlich goldrichtig – 25:19.

Wertvollste Spielerinnen wurde auf Stuttgarter Seite deren Mannschaftskapitän Victoria Blesch. Auf VVG-Seite war es nicht einfach. Nora Ebert und Kirsten Finke waren heute mit je 12 die Top-Scorer, doch die Blumen erhielt Julia Eckelmann, die das VVG-Spiel mit Bravour lenkte und mit vielen Einzelaktionen für den Beifall der 460 Zuschauer sorgte. Stuttgarts Trainer Daniel Riedl sah nicht die beste Leistung seiner Mädels in den letzten Wochen und kritisierte, dass die Annahme gewackelt habe. VVG-Coach Jorge Munari war aufgrund der Lautstärke in der Halle schlecht zu verstehen, deshalb kommentierte Maria Kleefisch die Begegnung wie folgt: „Im 1. Satz begannen wir zu verhalten, doch wir haben Stuttgart u.a. im Aufschlag unter Druck gesetzt und konnten somit unser Spiel aufziehen.“

Am nächsten Wochenende herrscht aufgrund des Pokalfinales (Schwerin-Vilsbiburg) in den Bundesligen Betriebsruhe, bevor es am 10. März zum Spitzenspiel nach Sonthofen geht. Sonthofen war heute in Bad Soden mit 3:2 erfolgreich, das damit aus dem Titelrennen so gut wie ausgeschieden ist.

Der Autor dieser Zeilen bittet den etwas verspäteten Eintrag zu entschuldigen – es gibt auch mal private Feiern, die sozusagen mit Hutgröße 120 enden. Ich werde weiterhin bemüht sein, so aktuell und flächendeckend wie möglich zu berichten und bedanke mich einmal mehr bei Matthias Fehse, Mandy Meyer, Ralf Dölle und Dirk Schwabe für den Einsatz als Co-Autoren sowie Dieter Koch für die hochwertigen Fotos. Zudem freue ich mich auf konstruktive Kritik auf gleicher Augenhöhe im Gästebuch oder unter mgindler@vv-grimma.de.       
    
   

 

 

[Eintrag durch mgindler am 26.02.2012]


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