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Zwölfter Heimsieg in Folge gelingt nicht

Der VVG fand gegen eine starke Chemnitzer Mannschaft auf Dauer keine geeigneten Mittel, um die erste Heimniederlage der Saison abzuwenden. Unseren Mädels war anzumerken, dass in den letzten beiden Wochen aufgrund von Verletzung und Krankheit nur sehr eingeschränkt trainiert werden konnte. Das neu formierte Team der Kangaroos ist nach einem durchwachsenen Saisonbeginn zu einer Einheit geworden und wird in der derzeitigen Form mit dem Abstieg nichts zu schaffen haben.

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Für den VVG beginnt es zunächst vielversprechend und es kann per Schnellangriff (abgeschlossen von Nora Ebert) und Aufschlagdruck (Julia Eckelmann) vorgelegt werden. Als Denise Schmidt und Sandra Peter per Doppelblock erfolgreich sind, steht es bereits 5:2, während Denise Schmidt per Dankeball erhöht. Den Ausgleich erzielen unsere Gäste hauptsächlich durch ins Aus geschlagene Angriffe des VVG und nach der 1. TA wird der Tabellenelfte richtig wach, er kann alles annehmen und wegblocken, sodass Jorge Munari beim 11:14 zur Auszeit bittet. Doch auch danach kommen Sandra Peter & Co. nicht wirklich zu Potte – schön anzusehen war allerdings das Zusammenspiel von 2x Eckelmann: Die gute Annahme Marias nutzt ihre Schwester zu einem Lupfer bei der 2. Ballberührung. Eine Aufholjagd kann indes mit einem Angriff von Kirsten Finke bzw. einer Aufschlagserie Julia Eckelmanns eingeläutet werden und unter ständig anschwellendem Jubel punktet der VVG siebenfach am Stück. Doch auch ein sehenswerter Spielzug über Denise, Julia und Nora kann den letzten Endes ärgerlichen 24:26-Satzverlust nicht mehr verhindern.
Auch in Satz 2 legen die Grimmaerinnen vor, doch wieder zeigen die Südsachsen eine hohe Durchschlagskraft im Angriff, während der VVG Annahmeprobleme offenbart. Doppelberührungen werden an diesem Abend von den Schiris sehr genau erkannt und entsprechend geahndet. Nach der 1.TA laufen die Muldestädterinnen immer einem leichten Rückstand hinterher, der auch durch Blockarbeit (Denise Schmidt), Dankeball (Nora Ebert) und Angriff (Kirsten Flinke) nicht zu einem Gleichstand aufgewertet werden kann. Knackpunkt ist sicher ein langer Ballwechsel, der an Chemnitz geht, das sich daran anschließend ein beruhigendes Polster aufbauen kann. Maria Kleefisch, die beim Stand von 14:19 gebracht worden war, gelingt während der Aufholjagd ein schöner Angriffspunkt aus der Drehung, doch das 20:22 sollte der letzte Grimmaer Zähler in diesem Set sein – 20:25.
Im 3. Satz kann zunächst Sandra Peter mit einem Granateinschlag überzeugen und Nora Ebert den Gegner zum Fehler zwingen, die auch nach dem kurzen Überkopfzuspiel von Julia Eckelmann per Angriff punkten kann. Doch auch hier haben die VVG-Mädels dem Chemnitzer Druck nichts entgegenzusetzen und der Vorsprung ist bald verspielt. Bis zum 18:18 kann kein Team davonziehen, zu erwähnen sind in jedem Fall der Angriff Kirsten Finkes, das Auftauchen aus dem Nichts durch Denise Schmidt und die erfolgreichen Aufschläge und Angriffe Caro Wagners im Besonderen sowie mehrere lange Ballwechsel mit unterschiedlichen Nutznießern im Allgemeinen. Wieder erhält Maria Kleefisch für die verletzungsbedingt ausscheidende Kirsten Finke ihre Einsatzchance und wieder kann der VVG eine Aufholjagd starten, nachdem sich der Rückstand zum Satzende vergrößert hatte. Diesmal ist dies jedoch vom Erfolg gekrönt, der VVG kann u.a. durch gute Blockarbeit auf 24:24 gleichziehen und die nun zu Tage tretenden Koordinationsprobleme der kämpfenden Gurus rigoros nutzen. Unter großem Jubel wird zweimal der Matchball des Gegners abgewehrt – 28:26.
Zu Beginn von Satz 4 kann Maria Kleefisch die Feldabwehr der Gäste täuschen, doch wieder dreht das Team aus dem sächsischen Manchester das Satzergebnis, während sich der VVG durch Angriff (Caro Wagner), Doppelblock (Denise Schmidt mit Julia Eckelmann nach prima Annahme Maria Eckelmann) und Blockanschlagen (Nora Ebert) wieder heranpirscht. Maria Kleefisch, Caro Wagner und Denise Schmidt gelingen noch ein paar schöne Angriffspunkte, doch hauptsächlich gegen die gute Annahmeleistung und die an diesem Tag reaktionsschneller wirkenden Chemnitzerinnen ist kein Kraut gewachsen und der Sieg geht nicht unverdient an unseren heutigen Gast – 17:25.
Obwohl das Spiel zwar für den Außenstehenden den Eindruck erweckt haben mag, dass unsere Mädels nicht den besten Tag erwischt hatten, muss in jedem Fall nochmals eindeutig auf Personalsituation und Trainingsumfang hingewiesen werden, wie auch der sichtlich enttäuschte Interimskapitän Sandra Peter zum Ausdruck brachte. Sie verwies zudem auf die vielen Eigenfehler in allen Elementen.
Chemnitz` Trainer Hendrik Richter hatte trotz der zahlreichen Verletzungen auf VVG-Seite nicht mit einem Sieg gerechnet. „Gegen Vilsbiburg haben wir einen Matchball vergeigt, diesmal konnten wir ihn nutzen.“
Zu den besten Spielerinnen wurden Nora Ebert und Luise Brandt ausgezeichnet – und Luise hatte der Grimmaer Feldabwehr leider das Fürchten gelehrt.   

Erfurt hat gegen Villingen erwartungsgemäß nicht wirklich etwas anbrennen lassen und siegte mit 3:1 - Punktestand und Satzdifferenz sind zwischen Grimma und Erfurt jetzt gleich und der VVG steht nur noch aufgrund der höheren Anzahl an Gewinnsätzen vorn. Vilsbiburgs zweite schlug Nürnberg mit dem gleichen Ergebnis, Sonthofen bezwang Stuttgart II mit 3:0 und der VCO fuhr trotz Aufholjagd in Offenburg nach 0:2-Rückstand letztendlich doch noch mit hängenden Köpfen an die Elbe zurück.

Besser lief es heute bei der „Zweiten“, die in der Bezirksliga die vierte Begegnung in Folge siegreich gestalten konnte. Mehr über den 3:0-Erfolg bei SSC Leipzig II am Dienstag.

 

 

[Eintrag vom 28.01.2012]


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