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Tabelle 2. BL Damen Süd
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Stadt Grimma

Auch Nürnberg will erst mal geschlagen sein

VV Grimma - VfL Nürnberg 3:1

(25:16, 26:19, 18:25, 25:14)

In der Starting Six gab es heute erneut eine Änderung. Aufgrund dessen, dass Denise Schmidt nach ihrer Operation noch immer nicht an Deck ist, nahm die etatmäßige Außenangreiferin Caro Bilz die Liberoposition ein und machte ihre Sache sehr gut.
Zu Beginn des Spiels nehmen unsere Mädels sofort das Zepter in der Hand, sie überzeugen im Aufschlag (Mandy), Doppelblock (gleich zweimal Nora mit Stöcki) und Angriff (Kirsten). Als Sandra Kirsche die Gäste austrickst und Stöcki ein Ass gelingt, geht es in die 1.TA. Auch danach setzt der VVG die Franken im Angriff unter Druck. Kirsten punktet über die Stationen Caro und Mandy, Sandra Kirsches routinierter Schmetterschlag bleibt im Block hängen, Stöckis Hammer lenkt der Gegner an die Decke, auch Sandra Peter überwindet den Block und ist wenig später erneut erfolgreich, nachdem sie von Mandy kurz angespielt worden war und sich mit Caro und Kirsten gleich zwei Spielerinnen in der Annahme eingesetzt hatten. Erst zum 16:6 gelingt den Mädels aus der größten Stadt Deutschlands im Mittelalter wieder ein Punkt, der von einem Heber Sandra Peters beantwortet wird. Nora taucht wie üblich aus dem Nichts auf und schlägt nach Überkopfzuspiel Mandys hart zu, wenig später vollendet die Reichenbacherin aus Etage 15. Kirsten verwandelt einen Dankeball, Topscorer Sandra Peter gelingt ein Ass, Stöcki verwandelt zum 23:12 nach prima Rettungstat Mandys. Nürnberg holt zwar noch ein paar Punkte am Stück, setzt sich aber mit Eigenfehlern selbst außer Gefecht (25:16).
Auch in Satz 2 beginnt das Team aus der Frankenmetropole nicht fehlerlos, während Nora und Sandra P. (Doppelblock), Stöcki (im Angriff nach Super-Annahme Mandys) und erneut Sandra Peter (Aufschlag) für beruhigende Verhältnisse sorgen. Einen langen Spielzug, bei denen alle Aktiven hohen Einsatz beweisen, schließt Stöcki ab. Kurios: Ein Angriffsversuch von VfL-Angreiferin Sabrina Hänsel wird durch Nora und Kirsten geblockt und landet als Bogenlampe in der diagonalen Ecke, doch nach dem 10:1 holen die Gäste Stück für Stück auf, sie blocken, schießen die Feldabwehr ab und überzeugen nun auch im Aufschlag, bevor nun wieder der VVG am Drücker ist: Lupfer Kirsten, die sich auch prima in die Abwehr einschaltet und per Schmetterschlag vollendet. Zum Satzende steht der (Doppel-)block um Mandy und Sandra K., während Sandra Peter und Nora sehenswerte Angriffe gelingen, Sandra P. schafft es auch, einen Angriff über den Nürnberger Block zu schaufeln. Doch die Gäste halten gut mit und können verkürzen, bevor Sandra Kirsche erfolgreich blockt und wenig später einen Dankeball annimmt. Einen Aufschlag der eingewechselten Sophie kann der Gegner nicht kontrollieren und mit einem erneuten guten Block geht es in die Satzpause.
Diese wird diesmal genutzt, um unsere kleineren Nachwuchsspielerinnen vorzustellen. Die Kids dürfen sich über einen gemeinsamen Kinobesuch freuen und wir wünschen ihnen natürlich einen fetzigen Nachmittag! Daraufhin werden mit Holger, Karin, „Phönix“, Sabine, Peter, Detlev, Lothar und Fehsi gleich 8 treue Fans geehrt, die vor jedem Spiel die Werbebanden aufstellen und die Halle bundesligatauglich vorbereiten.
Eine besondere Ehrung galt unserem Alexander Mägel, der als DSC-Urgestein seit Jahren auch viele Spiele des VVG besucht und auch heute trotz angeschlagener Gesundheit den Weg an die Mulde fand. Alex bedankte sich bei allen Fans und beim Team für die Ehrung. „Dies gibt mir Kraft für die nächste Zeit und ich wünsche dem VVG-Team alles Gute“ äußerte er gegenüber dem Autor dieser Zeilen. Dem ist nichts hinzuzufügen und wir wünschen Dir, alter Junge, eine rasche Genesung!!!
Die lange Satzpause schien unser Team allerdings aus dem Rhythmus gebracht zu haben und das, was der VVG in dieser Saison gegen viele Teams geschafft hat, nämlich rigoros durchzustarten, gelingt nun leider den Gästen, die befreit aufspielen und unsere Mädels immer nervöser werden lassen. Licht am Ende des Tunnels ist erst mit einem knallharten Angriff Kirstens, die von Mandy gut in Szene gesetzt worden war, einem Lob Sandra Peters und einem tollen Überkopfzuspiel Mandys, das Sandra Kirsche verwandelt. Caro macht ihre Sache als Libero wie erwähnt sehr gut, doch das Team hat trotzdem einige Probleme mit der Umstellung. Nun erhält unsere Julia ihre Einsatzchance und es folgt ein Bilderbuchangriff: Caro wehrt ab, Julia stellt kurz nach vorn und Sandra Peter vollendet. Auch der Doppelblock (Nora & Kirsten) und die beiden Lobs Sandra Kirsches können leider nicht mehr verhindern, dass es in die Verlängerung geht.
Hier nimmt Grimma allerdings wieder die Zügel in die Hand, wobei Sandra Peter den Gegner täuscht und ihn Mandy im Aufschlag unter Druck setzt. Dem 7:2 geht ein rassiger Ballwechsel voraus, bei dem sich beide Teams mehrfach im Block versuchen und Stöcki im Angriff vollendet. Sandra Kirsche unterstreicht ihre Routine im Angriff und auch Kirsten versteht es, den Gegner mit harten Schmetterschlägen und auch per Lob zu beeindrucken, während Noras Angriffe vom Nürnberger Block vertändelt werden. Zwei lange Ballwechsel enden in dieser Situation 1:1, das Punktepolster betrug allerdings schon 16:10, ehe im letzten Satzdrittel u.a. Sandra Kirsche einen Dankeball verwandelt, Nora noch ein Ass gelingt und somit Julia und Sophie ihre Einsatzchance erhalten. Kirsten holt den Satzball heraus, den Aufschlägerin Sophie verwandeln kann.
Die Silbermedaille ist somit vorzeitig gesichert, Gold ging heute allerdings an Sandra Peter in Form eines Blumenstraußes für die beste Spielerin. Julia Eckelmann fand, dass der VVG sehr gut gespielt habe, ehe Nürnberg im 3. Satz noch einmal munter geworden sei. Befragt nach ihrer eigenen Leistung äußerte Julia: „Man ist natürlich nie mit seiner Leistung zufrieden, doch aufgrund der Tatsache, dass ich einige Wochen nicht trainiert hatte, war es schon okay.“
Eine Überraschung gab es übrigens bei den kleinen Roten Raben, die gegen Biberach im Tiebreak den Kürzeren zogen. Sowohl Offenburg (3:2 gegen Lohhof II) als auch Wetter (3:0 gegen den Dresdner SSV) haben sich aus dem Abstiegskampf herausgewurstelt. Die Dresdnerinnen können bedauerlicherweise nun für die Regionalliga planen, während auch Nürnberg zittern muss, da es unterschiedliche Auffassungen zur Anzahl der Aufsteiger gibt. Branchenkrösus Erfurt ließ erwartungsgemäß gegen Saarbrücken nichts anbrennen und sicherte sich zu 99% Gold, während sich die Youngster vom VCO Dresden (u.a. mit den VVG-Eigengewächsen Sandra Seyffert und Magda Gryka) wohl über Bronze freuen dürfen. Chemnitz kann noch Vierter werden - das Team schlug Mauerstetten mit 3:1.                      

[Eintrag durch mgindler am 27.03.2010]


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