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Clubkollektion
Tabelle 2. BL Damen Süd
# Mannschaft Pkt.
1 Neuwied 62
2 Wiesbaden II 55
3 VCO Dresden 48
4 Lohhof 47
5 Grimma 40
6 Bad Soden 37
7 Dingolfing 28
8 Stuttgart II 25
9 Altdorf 25
10 Holz 24
11 Planegg-Krailling 23
12 Vilsbiburg II 21
13 Waldgirmes 15
Sehenswert

Wir suchen einen Kinder- und Jugendtrainer (m/w) für den weiblichen Nachwuchs der Alterstufen U10 bis U20. Details findet Ihr in der Ausschreibung.

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Was gibt es zum Heimspiel gegen Bad Soden zu sagen?! Der HSV begann nicht mit dem gewohnten Stammsechser, sondern neben Bianka (L) und Sandra Kirsche (MB), der wieder genesenen Joanna Pustowalowa (AA) und Katerina Kubenkowa (AA) mit Julia Beckmann (AA), Michelle Leipnitz (MB) und Susann Lau (Z). Das tat dem Spielfluss beim HSV aber keinen Abbruch, man konnte den zwischenzeitlichen Rückstand beim 4:5 wieder wett machen und sich auf bis zu sechs Punkte in Front bringen (17:11). Nachdem die Hessinen auf 21:20 verkürzten, wechselte Viktor Borchtch die Zuspielerin, Mojca Klepac kam für die noch unerfahrene Susann Lau. Doch auch die Einwechslung von Jana Ermika beim 22:23 konnte den Satzverlust im ersten Satz nicht verhindern (23:25).
Der zweite Satz verlief ähnlich dem ersten. Nach einem anfänglichen Rückstand (0:3) wachte der HSV auf und baute seine Führung auf bis zu vier Punkte aus (14:10). Nach dem 15:11 wechselte Trainer Viktor Borchtch Dorota Gryka für Michelle Leipnitz ein, nach dem 18:12 Mojca Klepac für Susann Lau und Jana Ermika für Julia Beckmann. Über die Stationen 20:12 und 23:13 wurde der Satzausgleich hergestellt (25:15).
Im dritten Satz wurden ab dem 13:8 für die Hohnstädterinnen nacheinander die Nachwuchsspielerinnen ausgewechselt. Zu erst Susann Lau, dann Julia Beckmann und auch Michelle Leipnitz. Am Ende stand ein knappes 25:22 und ein 2:1 nach Sätzen für den Heimsechser
Im vierten Satz wurden die Auswechslungen zwischen dem 10:9 und dem 12:11 getätigt. Danach wechselte die Führung einige Male bis zum 19:19. Dann brach Bad Soden ein und Hohnstädt konnte sechs Punkte in Folge machen. Am Ende hieß es 25:19.

Folgenden Artikel veröffentlichte die dvz (Deutsche Volleyball-Zeitschrift) in ihrer aktuellen Ausgabe (4/2002):
>>Von der kommenden Saison an wird es eine Beschränkung ausländischer Sportler aus Nicht-EU-Ländern in Deutschland geben, die demnach nur noch in der höchsten Spielklasse eingesetzt werden dürfen.
Damit sollen dem deutschen Nachwuchs mehr Chancen eingeräumt werden, vor allem in den Spielsportarten öfter zum Einsatz zu kommen. Von den zweiten Ligen abwärts dürfen nur noch EU-Ausländer sowie Sportler aus EU assoziierten Staaten spielen.
Für den DVV kommt die Entscheidung nicht überraschend. "Wir haben das schon beim Verbandstag beschlossen", sagte DVV-Chef Werner von Moltke. "Es gab viel Gegenwind, aber es kann nicht sein, dass deutsche Talente verkümmern, weil Spieler aus Russland oder China hier zu Dumpingpreisen arbeiten."<<
Was bedeutet das nun für den HSV? Aus dem aktuellen Kader würden Jelena Rubesa (Kroatien) und Mojca Klepac (Slowenien) betroffen sein. Da Lettland, Polen und Tschechien unter die der EU assoziierte Staaten fallen, trifft diese Regelung für Spielerinnen wie Jana, Doro, Asia, Kasia oder Kubi nicht zu. In welchem Maße das die Planungen für nächste Saison verändert, wird sich herausstellen. Laufende Verträge sind von dieser Regelung allerdings nicht betroffen.

Die Planungen für nächste Saison laufen auch beim Hohnstädter SV schon. Mojca Klepac wird nächste Saison nicht mehr für die Sachsen spielen und in ihre Heimat Slowenien zurückkehren. Ende April hat sie bereits eine Einladung für die Nationalmannschaft auf dem Tisch. [Eintrag vom 1.04.2002]


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