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Tabelle 2. BL Damen Süd
# Mannschaft Pkt.
1 Neuwied 9
2 VV Grimma 9
3 VCO Dresden 7
4 RR Vilsbiburg II 6
5 Waldgirmes 5
6 TV Dingolfing 4
7 Wiesbaden II 4
8 Sonthofen 3
9 AMTV Stuttgart II 2
10 TV Holz 1
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Kreisstadt Grimma

"Am Ende muss man auch etwas Glück haben"

VV Grimma-Manager Frank Geißler blickt im Interview zurück und nach vorn

Beim Volleyballverein Grimma laufen die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Neben einem Ersatz für den scheidenden Coach Jorge Munari hat Manager Frank Geißler auch einige neue Spielerinnen auf seiner Wunschliste.

Herr Geißler, die Fans des Vereins interessiert naturgemäß im besonderen Maße, wer Jorge Munari auf der Trainerbank folgen wird. Wie ist diesbezüglich der Stand der Dinge?

In der engeren Auswahl sind drei Kandidaten, die Zweitliga- und in einem Fall sogar Erstliga-Erfahrung vorweisen können, wobei einer davon Österreicher ist. Wichtig ist für uns, dass auch der Neue bei uns einen Vollzeitjob ausübt, weil sich dieser Ansatz mit Jorge bewährt hat. Ich für mein Teil würde meine Unterschrift sofort unter den Vertrag setzen, aber die Sache gestaltet sich nicht ganz so einfach.

Gleiches gilt sicher für die potenziellen Neuverpflichtungen, die Kapitän Julia Eckelmann im jüngsten Interview an dieser Stelle angesprochen hat?!

In Absprache mit ihr habe ich schwerpunktmäßig Verstärkungen auf den Positionen Mittelblock, Diagonal und Außenangriff auf meiner Wunschlist, die ich lieber etwas üppiger halte, weil die Zahl der Streichungen erfahrungsgemäß groß ist. Ich bin dennoch zuversichtlich, dass die eine oder andere Wunschkandidatin am Ende übrigbleibt und von uns verpflichtet werden kann. Die Kontakte sind jedenfalls sehr konkret. Aber das Gelingen einer Verpflichtung hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, und am Ende muss man auch etwas Glück haben, damit alles passt.

Der kleine Kader hat sich in der Vorsaison gleichwohl wacker geschlagen?!

In der Tat, wir haben unser Saisonziel Klassenerhalt einige Spieltage vor dem Saisonende erreicht, sind Achter und gemessen an der Zahl der Saisonsiege sogar gleichauf mit dem VCO Dresden Fünfter geworden. Dies ist zum einen das Ergebnis der tollen Arbeit von Jorge, dem es gelungen ist, unsere neuen Spielerinnen mit Dritt-, Viert- und sogar nur Fünftliga-Erfahrungen in kurzer Zeit auf Zweitliga-Niveau zu bringen. Zudem war der kleine Kader für die Geschlossenheit des Teams von Vorteil. Die Verantwortung war auf viele Hände verteilt und der Zusammenhalt für den Erfolg enorm wichtig, andererseits wurde ein Spielerinnentyp wie Anika Boin schmerzlich vermisst, die ein Garant für wichtige und zum Teil spielentscheidende Punkte war. Ein Spielerinnentyp also, den du dringend brauchst, wenn du ganz oben mitspielen willst.

Apropos oben mitspielen - für sportliche Ziele für die neue Saison ist es vermutlich noch zu früh?!

Ja, wir befinden uns in der Vorplanung, wobei noch kein Abgang einer unserer Spielerinnen spruchreif ist. Auf jeden Fall hat sich in der zu Ende gegangenen Saison eine sportliche Basis gebildet ist, auf der Jorges Nachfolger aufbauen kann. Wir benötigen aber auf jeden Fall Verstärkung, damit dieser Nachfolger zum einen im Training mehr Optionen hat und zum anderen, um Ausfälle besser kompensieren und nicht wie in der vergangenen Saison zum Ende hin geschehen gerade einmal neun einsatzfähige Spielerinnen zum Einsatz bringen zu können. Hinsichtlich der Konkurrenz können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht einschätzen, wie sich diese verstärkt hat respektive wie es ihr gelungen ist, ihr jeweiliges sportliches Niveau zu halten. Aus Liga 1 wird auf jeden Fall niemand absteigen, weil Erfurt zum wiederholten Mal erfolgreich einen Antrag auf Verbleib im Oberhaus gestellt hat. Aus sportlicher Sicht bedauern wir das, weil in der Konsequenz der Austausch zwischen 1. und 2. Bundesliga stockt und sich die Schere zwischen beiden Ligen vergrößert.

Sie persönlich werden künftig "nur" noch als Manager und nicht mehr als Vereinsvorsitzender fungieren, derweil ihre bisherigen Stellvertreterinnen Stefanie Diestel und Yvonne Pawlik an die Vereinsspitze gerückt sind. Was sind die Gründe für diesen Schritt?

Es war an der Zeit, mich von der Doppelbelastung zu trennen, die insofern eine dreifache war, als ich mich auch noch um das Sponsoring gekümmert habe. Dafür wird es im Verein künftig einen separaten Verantwortungsbereich geben.

Apropos Sponsoring: Wie ist diesbezüglich die Situation?

Unser Image in der Region ist gut, gleichwohl hat sich an den insgesamt schwierigen Rahmenbedingungen in diesem Bereich nichts verändert. Trotz unserer überschaubaren sportlichen Ambitionen in der vergangenen Saison haben wir die vierthöchste Zuschauerquote in der Staffel, und ich bin mir sicher, dass auch wieder mehr Leute den Weg in die Muldentalhalle finden werden, wenn wir dazu in der Lage sind, sportlich oben anzugreifen.

Interview: Roger Dietze

[Eintrag durch Webmaster am 5.05.2019]


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