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Clubkollektion
Tabelle 2. BL Damen Süd
# Mannschaft Pkt.
1 Offenburg 71
2 RR Vilsbiburg II 55
3 Neuwied 53
4 TV Holz 46
5 VCO Dresden 37
6 Sonthofen 35
7 SV Lohhof 34
8 VV Grimma 32
9 AMTV Stuttgart II 30
10 Waldgirmes 24
11 Wiesbaden II 22
12 Planegg-Krailling 18
13 Ansbach 11
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Kreisstadt Grimma

5-Punkte-Wochenende für den VV Grimma

Äußerst erfolgreich gestaltete der VV Grimm seinen Doppelspieltag am vergangenen Wochenende.

Am Freitag Abend gewannen die Munari Schützlinge beim VCO Dresden in einem dramatischen Marathonmatch mit 3:2 ( 25:23, 26:24, 16:25, 18:25, 15:11). Nur 20 Stunden später wartete mit dem MTV Allianz Stuttgart schon der nächste Gegner. In der heimischen Muldentalhalle überzeugte der VVG mit einem glatten 3:0 (25:15, 25:17, 25:20).

Newsitem

Mit der fetten Ausbeute von 5 Punkten aus den beiden Spielen kletterte der VVG auch 3 Plätze in der Tabelle und nimmt augenblicklich Platz 6 ein. "Wenn uns am Anfang der Saison jemand gesagt hätte, dass wir nach 22 Spieltagen 32 Punkte auf dem Konto haben und in der oberen Tabellenhälfte stehen, dann hätten wir das sofort unterschrieben", waren sich Chefcoach Jorge Munari und Manager Frank Geißler absolut einig. Selten sah man die beiden für den sportlichen Teil des Vereins Verantwortlichen so gelöst und zufrieden.

Mit gehörigem Respekt - aber ohne Angst - reiste der VV Grimma zunächst nach Dresden, um beim ansässigen VCO Dresden das stets brisante Sachsenderby zu bestreiten. Nach dem kurzfristigen Ausfall von Stephanie Knospe, sie laboriert an einer Achillessehnenentzündung, standen Jorge Munari erneut nur 9 Spielerinnen zur Verfügung. Doch die gingen von Anfang sehr selbstbewusst zu Werke. Die beiden Grundelemente eines erfolgreichen Volleyballspiels, aggressiver Aufschlag und stabile Annahme, setzte die Mannschaft nahezu perfekt um. Auch wenn es zum Ende der ersten beiden Spielabschnitte jeweils eng wurde, ging der Gast von der Mulde verdient mit 2:0 in Führung. Danach steigerten sich die Spielerinnen des Bundesstützpunkt aus Dresden gewaltig. Mit der Hereinnahme der schon in der ersten Bundesliga tätigen Lydia Stemmler wurde es für den VV Grimma immer schwieriger den richtigen Zugriff im Block und in der Abwehr zu finden. So geriet der VVG immer mehr in die Defensive. Folgerichtig stand es dann 2:2 nach Sätzen und einmal mehr musste der Tiebreak über Sieg und Niederlage entscheiden. In diesem bestach das Team um Kapitän Julia Eckelmann durch Effektivität und Konzentration. Klug herausgespielte Punkte und kaum Fehler produzierend, war der Gast immer mit zwei bis drei Punkten in der Vorhand und brachte unter dem euphorischen Jubel der zahlreich angereisten Fans den Auswärtssieg unter Dach und Fach (15:11). "Beide Derbys haben wir gewonnen, zwar jeweils knapp, aber doch verdient. Das bedeutet uns viel", war auch von der gebürtigen Dresdnerin und in Diensten des VVG stehenden Kristin Schröder stolz zu vernehmen.

Nur 20 Stunden später dann schon die nächste schwierige Prüfung. Zu Gast die Talenteschmiede aus Stuttgart vom MTV Allianz. Gästetrainer Johannes Koch rechnete sich natürlich für seine jungen Mädels einiges aus, wohl wissend um die harte Belastung, die der VVG am Vorabend hatte. Doch es kam anders! Die Spielerinnen in den schwarzen Trikots und dem blauen VVG Wappen zeigten keinerlei Verschleißerscheinungen. Nach kurzem Abtasten (8:7) zog der VVG auf und davon und war von den Gästen nicht mehr aufzuhalten. Dabei besonders imponierend der Block des VVG. Der Hauptangreiferin der Gäste, Jelena Wlk, wurde ganz zeitig der Nerv geraubt und somit viele Punkte entzogen. Von Anfang an hatten die 210 Zuschauer in der Muldentalhalle niemals das Gefühl, dass an diesem Spieltag etwas schief gehen könnte. Zu dominant agierte die Heimmannschaft und diktierte jederzeit das Geschehen auf dem Parkett. "Wir waren schon überrascht von so wenig Gegenwehr von Seiten der Stuttgarterinnen", beschrieb auch ein wenig verwundert Spielmacherin Julia Eckelmann die Situation. "Allerdings hat uns das gewaltig positiv in die Karten gespielt, denn um ehrlich zu sein, waren wir alle nach dem Freitag Match körperlich und mental ziemlich platt."

Die 23-jährige gebürtige Grimmaerin selbst ragte aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung noch heraus und wurde verdientermaßen zur wertvollsten Spielerin des Abends gewählt.

Der VV Grimma spielte in allen drei Sätzen souverän, taktisch klug und mutig. Nach nur 70 Minuten Spielzeit war es vorbei und der 11. Saisonsieg perfekt.

Am 31.03. erwartet der VV Grimma zum letzten Heimspiel das Team aus Waldgirmes. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für ein Volleyballfest, dass an diesem Abend Mannschaft und Zuschauer gemeinsam zelebrieren wollen. Das Spiel steht besonders unter dem Motto "Inklusion", dem sich der Verein in den letzten Wochen mehr und mehr gewidmet hat. Unterstützt wird dies durch die "Aktion Mensch" von Seiten der Bundesregierung.

Der VV Grimma trat an beiden Spieltagen in folgender Besetzung an: Sandra Seyfferth, Emily Langguth, Michelle Hofmann, Ulrike Schemel, Luise Mettke, Celina Schnobl, Kristin Schröder, Julia Eckelmann und Jana Hoffmann.

[Eintrag durch Webmaster am 17.03.2019]


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