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LVZ: Grimma gelingt versöhnlicher Jahresabschluss

Beim 3:1 gegen Allgäu Sonthofen werden die Damen des VV Grimma nur in zwei Sätzen gefordert

Einige sprachen nach dem 3:1-Sieg der Volleyballdamen des VV Grimma gegen AllgäuStrom Volleys Sonthofen von einem Befreiungsschlag, andere von einem versöhnlichen Jahresabschluss. Es war aber auch ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt. Der Verlierer des 1. Rückrundenspiels der 2. Bundesliga Süd blieb im Tabellenkeller hängen.

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„Unter den gegebenen Umständen, angetreten ohne etatmäßige Zuspielerin, wäre ich schon mit zwei Punkten zufrieden gewesen“, gab VVG-Manager Frank Geißler nach dem Spiel zu. Umso mehr freue er sich über die drei eroberten. „Fairerhalber muss ich sagen, dass auch bei Sonthofen wichtige Spielerinnen fehlten“, so VVG-Cheftrainer Jan Zangrando. Die Ex-Grimmaerin Lea Katharina Thurm bestätigte dies: „Uns gingen vor allem wegen Verletzung die Spielerinnen aus.“ Obwohl sie ein halbes Jahr in den USA weilte, dort nicht trainierte, musste sie ohne Spielpraxis aushelfen. Liberapart spielte bei Sonthofen eine 14-Jährige. Bei Grimma sprang Kristin Stöckmann in die Zuspieler-Bresche.

Unter diesen Vorzeichen boten die Spielerinnen den 300 Zuschauern einen spannenden Satz an, der erst beim 30:28 mit Happyend für die Gäste endete. Beim Stand von 22:22 bescherte dem Allgäu-Team ein technischer Fehler die 23:22-Führung, durch Fehlaufschlag glich Grimma aus 23:23, ging mit Heber Steffi Kuhn in Führung, ein Aufschlag ins Netz brachte den 26:26-Gleichstand. Als der Ball vom Block ins Aus ging, führte Sonthofen 27:26. Kuhn glich mit Schmetterschlag aus – 27:27. Beim 28:27 ging es knapp zu. War der Ball im Aus oder nicht? Den Punkt bekam der Vorjahresdritte, der per Angabe ins Aus den 28:28-Gleichstand begünstigte. Eine Netzberührung und ein Schmetterschlag ins Aus bescherte den Schützlingen von Camilo Glober das 29:28 und 30:28.

Zu dem, was dann folgte, meinte Lea Katharina Thurm: „Die Sätze zwei und drei vergessen wir mal schnell.“ Das ist aus Gästesicht verständlich. Denn beim 25:9 und 25:12 war vom Tabellenelften, der große Annahmeschwächen – das bestätigte auch VVG-Coach Zangrando – offenbarte, nicht viel zu sehen.

Um so erstaunlicher die Tatsache, dass der Ausgang des 4. Durchgangs, in dem die Gäste umstellten, ohne Libera spielten, lange offen war. Beim Stand von 14:14 gelang den Zangrando-Schützlingen ein Zwischenspurt, den die Gäste mit Aufschlag ins Netz, Schmetterball ebenfalls ins Netz und Schmetterschlag ins Aus, tatkräftig unterstützen. Den nun Drei-Punkte-Vorsprung verwalteten die VVG-Damen aufgrund einer auch in diesem Set erfolgreich angreifenden Steffi Kuhn bis ins Ziel. Lediglich beim 23:22 geriet der dann 25:22-Satzerfolg etwas in Gefahr.

„Es lief ganz gut bei mir, es war aber noch nicht so, wie Julia (Eckelmann) ihre Mitspielerinnen bedient“, schätzte VVG- Kapitänin Kristin Stöckmann ihren Aushilfsjob als Zuspielerin ein. 

Wilko Finke (www.lvz-online.de, 21.12.2015)

Foto: Jens Beulich

[Eintrag vom 21.12.2015]


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