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Sieben auf einen Streich

SWE Volleyteam Erfurt - VV Grimma 2:3

„Im Westen nichts Neues“ lautet der Buchtitel eines Bestsellers von Erich Maria Remarque, in dem die Ereignisse des Ersten Weltkriegs schonungslos dargestellt werden. Remarque ist gebürtiger Osnabrücker und gleiches trifft auf Kirsten Finke zu, die sich mit einer sensationellen Aufschlagserie zum Ende des Tiebreaks von ihren Fans verabschiedet und mit fünf abgewehrten Matchballen und zwei Zugaben dafür gesorgt hat, dass es im westlich von Grimma gelegenen Erfurt nichts Neues gibt, also die Punktspiele vom VVG gewonnen werden. Danke für fast neun Jahre Zuverlässigkeit, Kirsti!!

Newsitem

In Satz 1 geben die Thüringerinnen bis zur 1. TA (8:2) sofort die Linie vor, der VVG erholt sich davon, kommt aber nicht auf mehr als 3 Punkte heran. Nicht so zum Satzende, als es nur noch 21:20 für die Blumenstädterinnen steht. Diesen gelingen jedoch die drei Folgezähler und die Gäste können nur noch einen Satzball abwehren – 25:21. Gleiches Bild in Set 2, als sich der Gastgeber seinen Kontrahenten immer zwischen 2 und 4 Punkte auf Distanz hält und auch hier 25:20 siegreich ist.

Nun kommt der VVG jedoch auf Touren und führt seinerseits immer mit drei oder vier gespielten Bällen. Erfurt lässt sich nicht abschütteln und ist beim 20:21 aus eigener Sicht fast dran, Grimma siegt jedoch mit 25:21. Im 4. Satz herrscht zunächst Gleichstand, bis das zweite Satzdrittel den Muldestädterinnen gehört (16:13), die diesen Vorsprung verwalten und zum Schluss noch ausbauen – 25:19.

Im Tiebreak läuft der VVG nach Ausgeglichenheit zu Beginn immer einem leichten Rückstand hinterher und beim 8:6 für Erfurt geht es zum Seitenwechsel. In der entscheidenden Phase ist der werte Livetickerbeobachter zeitweise auf das alte Leninsche Prinzip „Wissen ist Macht – nichts wissen macht nichts“ angewiesen und als sich der Ticker wieder zu schaltet, steht es 14:9. Doch dann schlägt die Aufschlag-Stunde der Kirsten Finke, die zurecht MVP-Gold erhält.

VVG-Co-Trainer Jan Zangrando verwies darauf, dass Anika Boin kurzfristig ausgefallen war und das Team umgestellt werden musste. „Der Abwehrriegel hatte zu Beginn große Annahmeprobleme und es konnte somit kein aggressives Angriffsspiel aufgezogen werden. Die Gastgeber hatten sich gut auf die Mittelpositionen des VVG eingestellt und Antonia Stautz (MVP-Silber) war kaum in den Griff zu bekommen. In der zehnminütigen Satzpause nach Set 2 wurde das VVG-Team auf den Kampfgeist von Bad Soden eingeschworen, die Mannschaft wurde umgestellt und es wurde nun besser aufgeschlagen. Zu Beginn des Tiebreaks hatten wir Glück, dass uns Erfurt einige Punkte durch Aufschlagfehler u.dgl. schenkte“ so der Leipziger.

Stellvertretend für den zahlreichen VVG-Anhang äußerte sich Bodo Schroth wie folgt: „Die Mädels haben sehr gut zusammengearbeitet und es haben sich alle prima eingebracht!“

Das VVG-Team hat sich nun ein freies Wochenende redlich verdient, bevor mit Offenburg (zu Hause), sowie Dresden und Holz (auswärts) interessante Herausforderungen anstehen.
   
 

 

[Eintrag vom 8.02.2015]


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